Weitergehender Ausbau muss Thema bleiben – Konkrete Konzeption gefragt

David Dietz – Kreisvorsitzender

Die Mainzer Freidemokraten begrüßen die angekündigte Sanierung der Straßendecke der Landesstraße 425 („Rheinhessenstraße“). Auch der Ausbau der drei Kreuzungen in Ebersheim, Hechtsheim und Gau-Bischofsheim, um mehr Autos durch die Grünphasen zu schleusen, sei dringend notwendig. Die Entscheidung, die Knotenpunkte der Rheinhessenstraße, unter anderem am Wirtschaftspark Mainz-Süd (Messegelände) nun vorrangig umzubauen, ziele in die richtige Richtung.

„Nachdem Vorgängerregierungen die überfälligen Sanierungsmaßnahmen auf und an der Rheinhessenstraße verschlafen haben, freuen wir uns, dass die Ampel diesen wichtigen Schritt jetzt geht. Die Investition in die Infrastruktur an dieser, für Mainz, Rheinhessen und das gesamte Rhein-Main-Gebiet, so bedeutenden Stelle tut dringend Not“, betont David Dietz, Vorsitzender der Mainzer FDP. Der tägliche Verkehrskollaps, der vor allem in Hechtsheim und Ebersheim für massive Belastung sorgt, wird nun endlich angegangen. Insbesondere vor dem Hintergrund der B 420-Sperrung ab 2020 und des Baustarts des B 9-Tunnels bei Nierstein sei die zeitliche Brisanz für den gesamten Streckenverlauf erhöht worden. „Die baulichen Maßnahmen müssen mit einem professionellen Baustellenmanagement angegangen werden. Auch die wichtige Rolle des ÖPNV und die Errichtung von „Park & Ride- Plätzen“ sollte in den Überlegungen eine Rolle spielen, um einem modernen Verkehrsansatz gerecht zu werden.“

Dietz zeigt sich überzeugt, neben dem öffentlichen Nah-, auch den Individualverkehr zu fördern. Eine alleinige Bevorrangung des ÖPNV im Rahmen Planungen für die Ausweitung der Kreuzungs-bereiche hält er nicht für zielführend.

Daher müsse auch das Thema „Ausbau der Rheinhessenstraße“ weiter auf der politischen Agenda bleiben. „Es ist gut, dass nun gemeinsam ein Konsens mit allen Beteiligten gefunden wurde, der den Einstieg in die Sanierung der Rheinhessenstraße ermöglicht. In diesem Sinne muss auch der weitergehende Ausbau diskutiert werden“, fordert Dietz.

Rheinhessen sei wie das gesamte Rhein-Main-Gebiet stark von Pendlerbewegungen geprägt. Allein mit dem ÖPNV würden die Menschen nicht zur Arbeit oder nach Hause kommen. „Daher sind alle politischen Entscheidungsträger gut beraten, den Verkehrsmix im Auge zu behalten“, argumentiert Dietz. Insbesondere Stadt und Landkreis seien nun gefordert, eine abgestimmte Position zu finden, um mit dem Land im Gespräch zu bleiben.