Entscheidung über Sieger bedeutet Meilenstein für die Stadtentwicklung

„Wir freuen uns über den Siegervorschlag des Wettbewerbs zur Entwicklung unseres Biotechnologiestandorts und die daraus resultierenden Zukunftsaussichten für diese Branche. Gerade die eingehaltenen Ziele der Auslobung wie Klimaverträglichkeit und Stadtentwicklung und Mobilität gehen aus dem Siegerentwurf positiv hervor und damit für die Stadt Mainz.“ betonen der FDP-Fraktionsvorsitzende im Mainzer Stadtrat, David Dietz, und der baupolitische Sprecher der Freidemokraten, Thomas A.Klann.

Mit dem Wettbewerb wurden die Möglichkeiten einer baulich-räumlich-freiraumplanerischen Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung klimatischer, umweltgerechter und nachhaltiger Fragestellungen aufgezeigt. Gleichzeitig galt es, die bestmöglichen Voraussetzungen für die Ansiedlung und Erweiterung von Biotechnologieunternehmen zu schaffen.

Die Jury, die heute den Sieger kürte, und in der unter anderem GVG-Geschäftsführer Franz Ringhoffer vertreten war, hat sich um den Standort verdient gemacht. Mit der Juryentscheidung sei eine hervorragende Grundlage für Zukunft der Biotechnologie auf den Weg gebracht worden sind sich Dietz und Klann, der ebenfalls Teil der Jury war einig. 

„Das Ergebnis ist ein Meilenstein für die Stadtentwicklung!“ ist Dietz überzeugt. „Durch den Wettbewerb und die darin enthaltenen Vorgaben, können wir als Stadt Mainz der Zukunftsbranche Biotechnologie langfristig eine Perspektive gegeben und damit das angestrebte Wachstum in unserer Stadt weiter vorantreiben.“

Viele ehemalige Gewerbeflächen, wie der Zollhafen oder das ehemalige IBM Gelände sind in den letzten Jahren zu Wohnflächen umgewidmet worden. „Dadurch sind Gewerbeflächen in Mainz Mangelware geworden,“ stellt der baupolitische Sprecher Thomas A. Klann fest. „Einzig im Hechtsheimer Wirtschaftsparkt gibt es wenige vereinzelte Flächen.“ 

Die beiden Liberalen machen einmal mehr deutlich, dass die Entwicklung eines Biotechnologiestandortes in Mainz der richtige Schritt ist und mit dem heutigen Ergebnis einen wichtigen Schritt vorangeht, jedoch betonen Dietz und Klann, dass dies nur ein Anfang sei.

Mainz ist mehr als eine Branche

„Mainz ist aber natürlich mehr als eine Branche, deshalb müssen wir auch weitere Ansiedlungsmöglichkeiten für Unternehmen in anderen Settings schaffen. Wir setzen uns daher für die Erschließung neuer Gewerbegebiete ein“, so Dietz und Klann. Beide verweisen in dem Zusammenhang auf den geltenden Koalitionsvertrag der Mainzer Ampel, in dem neue Gewerbegebiete als „kommunale Daseinsvorsorge“ verankert sind.  

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