Stellenausschreibungen bei stadtnahen Gesellschaften vorantreiben

Die Diskussion um die Neubesetzung der Geschäftsführung der mainzplus CITYMARKETING GmbH darf nicht zu einer Belastung des Standortes führen, erklärt die Vorsitzende der Mainzer FDP, Almut Rusbüldt.

„Die Pandemie und der mit ihr verbundene Lockdown haben dem Einzelhandel, der Gastronomie, dem kulturellen Leben wie dem Tourismus- und Kongressgeschäft extrem stark zugesetzt. Mainzplus ist für alle diese Branchen ein wichtiger Partner und mit den zahlreichen Angeboten auch Antreiber nach den pandemiebedingten Auszeiten“, betont Almut Rusbüldt. „An der Spitze dieses so wichtigen stadtnahen Unternehmens braucht es deshalb auch bei der Neuaufstellung inhaltliche Kontinuität und absolut kompetente, bestens vernetzte Persönlichkeiten.“

Der scheidende Geschäftsführer August Moderer habe über viele Jahre hinweg den Kongress-, Kultur- und Tourismusstandort Mainz mit einem engagierten Team gestärkt und zahlreiche Highlights setzen können. „Die Konzerte, Kongresse und über die Grenzen der Region hinaus bekannten Feste haben der Landeshauptstadt ein gutes Image und hervorragende Besucherzahlen beschert. Gerade zum Neustart nach der Pandemie wäre nun eine Besetzung an der Spitze von mainzplus zu wünschen, die alle überzeugt. Zweifel an dieser Stelle dagegen verunsichern die Branche und das Umfeld“, mahnt die freidemokratische Kreisvorsitzende.

Professionalisierung bei Neubesetzungen

Die Debatte um die Neubesetzung mache aber auch sehr grundsätzlich deutlich, dass bei der Vergabe von Leitungspositionen stadtnaher Gesellschaften eine weitergehende Professionalisierung wichtig ist. „Die Anregung unseres Fraktionsvorsitzenden David Dietz, diese Stellen künftig öffentlich auszuschreiben, kann ich nur unterstützen. So könnten wir die Qualität unserer stadtnahen Gesellschaften sichern und den Standort weiter stärken“, betont die Mainzer FDP-Chefin Almut Rusbüldt.