David Dietz – Kreisvorsitzender

Die Mainzer FDP fordert ein wirksames Verkehrskonzept für Großveranstaltungen auf dem Gelände des Messeparks in Mainz-Hechtsheim. Bei seiner jüngsten Sitzung verabschiedete der Kreisvorstand  in Hechtsheim Eckpunkte für eine sichere Verkehrsführung am Messepark. FDP-Kreisvorsitzender David Dietz: „Wir brauchen am Messegelände getrennte Bushaltestellen für die Fahrt nach Hechtsheim und zum Hauptbahnhof, ausgewiesene Taxi-Plätze direkt an der Messe und zusätzlich am Ausgang des Messeparks, eine gekennzeichnete Fläche für Kurzzeitparker, die Besucher abholen wollen, einen Meeting-Point sowie einen ausgewiesenen und möglichst beleuchteten Fußweg für die Besucher vom Messepark nach Hechtsheim“.

„Es ist einfach unzumutbar, dass nach dem Schluss einer Großveranstaltung wie dem Konzert von Herbert Grönemeyer am 26. Mai mit 17.000 Besuchern Hunderte von Menschen bei völliger Dunkelheit gleichzeitig zu Fuß auf die Rheinhessenstraße strömen“, betont der Vorsitzende der Hechtsheimer FDP, Jan-Hendrik Driessen. „Der Tod eines Fußgängers auf der Rheinhessenstraße Anfang Oktober während des Oktoberfestes hat erneut gezeigt, dass die Umgebung des Hechtsheimer Messeparks insbesondere bei Dunkelheit ein überaus gefährliches Pflaster ist“, sagte David Dietz nach einem Rundgang des Kreisvorstandes der FDP rund um den Messepark. „Dabei wenden wir uns nicht gegen die Großveranstaltungen an sich. Wir freuen uns, wenn es Events mit großem Zuspruch in Mainz gibt. Dazu wird die geplante feste Messehalle mit rund 9.000 Plätzen in Zukunft noch häufiger beitragen“, unterstreicht Driessen die Notwendigkeit einer geordneten Verkehrsführung.

„Die Forderung der Polizei, während großer Veranstaltungen die Rheinhessenstraße zwischen Ortsausgang Hechtsheim und Kreuzung Ludwig-Erhard-Straße komplett zu sperren, ist keine Dauerlösung“, stellt David Dietz fest. „Damit werden nicht nur die zukünftigen Bewohner des Neubaugebietes „Am Weidezehnten“, sondern alle Hechtsheimer vom Messepark abgeschnitten.“ Die FDP fordert daher auch den weiteren Ausbau der Ludwig-Erhard-Straße als dreispurigen Zubringer zum Messepark und als Hauptverkehrsachse Richtung Ebersheim. In diesem Zuge sollte auch die weitere Straßenführung der Rheinhessenstraße durch eine dritte Verkehrsspur für Busse und Pkw mit wechselnder Richtungsnutzung je nach Verkehrszeit ausgebaut werden. Die FDP setzt sich schon seit langem für eine Entlastung des täglichen Berufsverkehrs auf der Rheinhessenstraße ein.