FDP-Fraktionsvorsitzender Walter Koppius

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Walter Koppius sieht sich durch die Studie des Fraunhofer-Instituts, welche die Sinnlosigkeit der Umweltzone belegt, voll bestätigt: „Jetzt haben wir schwarz auf weiß, was wir schon seit Jahren sagen: Die Umweltzone ist nichts weiter als symbolträchtiger Aktionismus.“ Die FDP-Fraktion hatte sich seit der Einführung dagegen ausgesprochen und wirkungsvollere verkehrspolitische Maßnahmen gefordert.

„Statt weiter auf Verbote zu setzen und damit die Mainzer Bürger zu belasten, muss der Verkehrsfluss in der Stadt verbessert werden“, so Koppius. „Wenn wir den Schadstoffausstoß wirklich spürbar begrenzen wollen, muss der Verkehr an den Hauptverkehrsachsen schneller abfließen und vor allem nicht durch neue Tempo-30-Zonen ausgebremst werden.“

Die Umweltzone wurde 2011 aus Angst vor einer Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) eingeführt, die jetzt ein völliges Verbot von Dieselfahrzeugen in Mainz fordert. „Ich hoffe, dass die Studie im Verkehrsdezernat aufmerksam gelesen wird und die Verwaltung bereit ist, wirkungslose Maßnahmen auch wieder zurückzunehmen “, so Koppius abschließend.