FDP-Fraktionsvorsitzender Walter Koppius

Die FDP-Stadtratsfraktion weist die Kritik der CDU-Fraktion an der Wirtschaftspolitik der Stadt zurück. Die CDU hatte der Verwaltung vorgeworfen, für ein schlechtes Investitionsklima in Mainz zu sorgen.

„Kritik zu üben, ohne selbst Vorschläge zu machen, das ist immer sehr einfach. Die CDU-Fraktion hat bisher zum Beispiel nicht erklärt, wie sie die drohende Schließung des Nestlé-Werks hätte verhindern wollen“, so  FDP-Fraktionsvorsitzender Walter Koppius. „Der Verwaltung dafür die Schuld zuzuschieben, ist aus der Opposition heraus immer eine leichte Übung, aber wenig zielführend.“

Koppius erinnert an das Deka-Städteranking aus dem Jahr 2015, in dem die Stadt Mainz in ihrer Größenkategorie den ersten Platz belegt hatte: „Vor allem in den Bereichen Neugründungen und geringer Arbeitslosigkeit steht Mainz hervorragend da. Die CDU redet die Stadt schlichtweg schlecht. Dies ist angesichts der Wirtschaftskraft und erfolgreicher Ansiedlungen einfach nur absurd“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende.

Auch die Vermarktung des Wirtschaftsparks mit einer heutigen Auslastung von über 75% sei ein großer Erfolg des Wirtschaftsdezernats. „Die aktuellen Zahlen belegen: Was Herr Dr. Tress und die CDU tun, ist Jammern auf sehr hohem Niveau“, so Koppius abschließend.