Wirtschaftsdezernentin und zuständige Gremien sind gefordert, über Rahmenbedingungen nachzudenken


Als „besonders unglückliche Entwicklung“ bezeichnet David Dietz, Kreisvorsitzender der Mainzer Freidemokraten, den angekündigten Weggang des Citymanagers Jörg Hormann. „Einen Mann mit vielen Ideen, die er angestoßen hat, und bewegen wollte lassen wir nur ungern ziehen. Selbstverständlich ist die Entscheidung nach beruflicher Veränderung zu respektieren, aber vor allem die kurze Verweildauer hier in Mainz regt zum Nachdenken an“, meint Dietz.
Der seit dem 01. Januar des vergangenen Jahres amtierende Citymanager hatte seinen Wechsel ins hessische Königstein mit einer „neuen beruflichen Herausforderung“ begründet. „Wenn nach nicht mal 1 ½ Jahren eine neue berufliche Herausforderung in einem ähnlichen Segment so sehr reizt, dass man diesem Reiz nachgibt, sollten wir schleunigst über die Ausgestaltung und die Rahmenbedingung der Position des Citymanagers nachdenken“, empfiehlt Dietz.
Es sei der absolut richtige Schritt gewesen, die Funktion des Citymanagers mit einem hauptamtlichen Profi zu besetzen. Nicht zuletzt weil die Herausforderungen für den städtischen Einzelhandel und die Gastronomie derart vielfältig seien, könnten ehrenamtliche Funktionsträger allein nur schwerlich die notwendigen Impulse setzen.
„Es geht jetzt aber offensichtlich darum das Amt richtig auszustatten, um auch in diesem Wettbewerb gegen andere Städte und Regionen bestehen zu können. Das muss schlichtweg der Anspruch einer Landeshauptstadt sein“, so Dietz. “Neben den zuständigen Gremien ist jetzt auch die neue Wirtschaftsdezernentin, Manuela Matz, gefordert, nach der notwendigen Analyse die bestmöglichen Schlüsse zu ziehen, um den Standort Mainz zu stärken“, befindet Dietz abschließend.