David Dietz – Kreisvorsitzender

Die ablehnende Haltung der grünen Bundestagsabgeordneten aus Mainz, Tabea Rößner, stößt auf Unverständnis beim FDP-Vorsitzenden der Landeshauptstadt, David Dietz:

„Es bedarf dringend einer zusätzlichen Rheinbrücke zwischen Bingen und Mainz/Wiesbaden. Die verkehrliche Situation mit der dauerhaften Überlastung der Rheinquerungen muss im Sinne der Pendlerinnen und Pendler sowie des Fernverkehrs schnellstmöglich entschärft werden. Das ganze Rhein-Main-Gebiet würde davon profitieren.“

Gerade das Verkehrschaos, das mit der katastrophalen Planung rund um die Schiersteiner Brücke einhergegangen sei, hätte verdeutlich, wie groß die Notwendigkeit einer weiteren Rheinquerung sei. „Die Vorstellung, dass die Pendler und der Fernverkehr einen der größten Ströme Europas in einer der prosperierendsten europäischen Regionen über eine derart lange Distanz allein mit Fähren überwinden sollen, ist schon abenteuerlich“, bewertet Dietz das Ansinnen Rößners.

Auch der Umstand der tagtäglichen Stauungen, die sich an den vorhandenen Brücken zeigten, sprechen für Dietz eine deutliche Sprache. „Die Situation kostet Lebenszeit, Geld und Nerven. Daher wollen wir die Bürgerinnen und Bürger fragen, ob sie für den Bau einer weiteren Brücke sind“, erläutert der Wahlkreiskandidat zur Bundestagswahl der Mainzer Freidemokraten.

Dietz erneuert seine Vorstellung, eine Brücke auf Höhe „Ingelheim – Oestrich-Winkel“ zu realisieren. Auf rheinland-pfälzischer Seite verläuft an der Stelle die A 60 vierspurig und kann damit ideal als Verteiler in das gesamte Rhein-Main-Gebiet und die Fernstraßen darüber hinaus dienen. Dank des dann flüssigeren Verkehrs ist die Belastung geringer. Auf der hessischen Seite kann der dortige Standortvorteil ebenfalls tragen.

„Wir sollten gemeinsam nach Verbesserungen, gerade im verkehrlichen Bereich, suchen. Ein gelungener Mix ist dabei das Mittel der Wahl. Neben einer neuen Brücke brauchen wir auch die Reetablierung der Bahnverbindung „Bad Kreuznach – Wiesbaden“, um die Pendler zu entlasten“, so Dietz.