Anfrage: Positive Prognose für Mainzer Bürgerhäuser (MBH)
Im vergangenen Jahr wurde die Sanierung des Bürgerhauses auf dem Lerchenberg abgeschlossen und damit eine lange Reihe von Sanierungsvorhaben der Mainzer Bürgerhäuser. Die Bürgerhäuser stellen eine Säule der örtlichen Angebote in den Ortsteilen für Vereine, Bürger, Firmenveranstaltungen, Kongressen usw. dar um diesen „Raum“ zu geben.
Die Sanierung dieser Immobilien erfolgte auch mit dem Zweck, diese attraktiver und zeitgemäßer auszustatten, damit diese durch eigene Einnahmen perspektivisch „eine schwarze Null“ erwirtschaften können.
Bedingt auch durch die hohen Sanierungskosten wurde in den vergangenen Jahren (2023 und 2024) ein Jahresfehlbetrag von ca. jeweils 1,2 Mio. € erwirtschaftet. Die Stadt gleicht den Verlust der MBH aus und leistet zudem Investitionszuschüsse.
Wir fragen an:
- Wie hoch ist die Auslastung der Mainzer Bürgerhäuser über das gesamte Jahr (bitte detailliert für alle Bürgerhäuser und Kulturheime)?
- Wie hoch müsste die Auslastung aller Mainzer Bürgerhäuser und Kulturheime sein, um eine schwarze Null am Ende eines Geschäftsjahres erwirtschaften zu können?
- Im Hinblick auf die schwierige Entwicklung des Haushaltes für das Jahr 2026 und perspektivisch auch für weitere Jahre, stellt sich die Frage, welche Maßnahmen die Verwaltung treffen wird, die Preise in den Bürgerhäusern, für örtliche Vereine, gemeinnützige und soziale Träger sowie für die Mainzer Bürger weiterhin „bezahlbar“ zu halten und zur gleichen Zeit aber auch den Geschäftsbetrieb weiter aus-zubauen, und damit verbundene Kosten zu senken, damit die Perspektive einer schwarzen Null erreicht wird.
- Wie beurteilt die Verwaltung die Wettbewerbsfähigkeit der Mainzer Bürgerhäuser zu anderen Angeboten in der Stadt Mainz und anderen Städten?