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Gaskraftwerk

FDP fordert Aufklärung zur neuen Option eines Gaskraftwerks

Die FDP-Stadtratsfraktion fordert Aufklärung zur neuen Option eines Gaskraftwerkes, nachdem nun dargestellt werde, dass es doch möglich sei, ein solches Kraftwerk zu den, von den an der Entscheidung für ein Kraftwerk beteiligten Parteien, aufgestellten Vorgaben zu realisieren.
Christopher Sitte, der Fraktionsvorsitzende der FDP im Stadtrat, betont, dass zum Stadtratsbeschluss für den Bau eines hochmodernen Kraftwerks auf der Ingelheimer Aue im letzten Jahr, drei wesentliche Kriterien geführt hatten.
„Wir brauchen ein Kraftwerk, das die Versorgungssicherheit der Mainzer Bürgerinnen und Bürger garantiert, Strom zu bezahlbaren Preisen an die Endverbraucher liefern kann und unter ökologischen wie auch gesundheitlichen Aspekten vertretbar ist“, bekräftigt der Liberale.
Aus diesen Gründen sei ein Gaskraftwerk immer der Favorit in den politischen Diskussionen gewesen.
„Die FDP, wie auch die anderen Parteien haben sich im Vorfeld für Gas als relativ umweltfreundlichen Brennstoff für den Betrieb eines Kraftwerks ausgesprochen“.
Nachdem Oberbürgermeister Jens Beutel, wie auch der Vorstand der KMW, Dr. Werner Sticksel gebetsmühlenartig wiederholt hätten, dass Gas langfristig nicht zu bezahlbaren Preisen zu bekommen sei, schied diese Kraftwerksvariante aus“, erklärt Sitte.
Die Liberalen fragen sich nun, warum es jetzt auf einmal doch möglich sein solle einen wirtschaftlichen Gasliefervertrag zu bekommen.
Die FDP-Stadtratsfraktion fordert deshalb eine genaue Prüfung des Kooperationsangebotes der norwegischen Firma „Statkraft“ und Aufklärung darüber, warum die KMW, die angeblich auch schon Kontakt mit diesem Unternehmen hatte, nicht zu einem Vertragsabschluss gekommen sei. Die Liberalen gehen über die Forderung der SPD nach einer Sondersitzung des KMW-Aufsichtsrates hinaus.
„Wir fordern, dass der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung über das weitere Vorgehen informiert wird und diese Ergebnisse auch den Mainzer Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht werden“, so der Fraktionsvorsitzende der Liberalen abschließend.

19.03.2008