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Kohlekraftwerk

FDP: Feinstaubbelastung genau analysieren

- FDP-Stadtratsfraktion stellt Antrag für nächste Stadtratssitzung-

Die FDP-Stadtratsfraktion nimmt die Sorgen der „Initiative Ärztinnen und Ärzte gegen den Bau des Kohlekraftwerks in Mainz“ sehr ernst. Die Initiative weist immer wieder auf die hohen gesundheitlichen Risiken, die durch den Betrieb eines Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue entstehen würden, hin. Besonders die zu erwartenden Feinstaubwerte werden kritisch gesehen.
"Wir fordern die Verwaltung auf, eine Anhörung zum Thema Feinstaubbelastung durch den Bau eines Kohlekraftwerks in Mainz zu organisieren, mit dem Ziel, den Stadtrat und die interessierte Öffentlichkeit umfassend über diese kontrovers diskutierte Thematik zu informieren“, so der Fraktionsvorsitzende der FDP, Christopher Sitte.
In der durch einen Stadtratsbeschluss zu Stande gekommenen öffentlichen Anhörung zum Bau eines Kohlekraftwerks am 14. Dezember 2006 im Kurfürstlichen Schloss, wurde intensiv über die Wirtschaftlichkeit und die Klimafolgen diskutiert. Die zu erwartenden höheren Feinstaubemissionen waren noch nicht Gegenstand der Diskussion.
Sitte: „Wir wünschen uns ein hochkarätiges Gremium, dem neben Vertretern der Ärzteinitiative, auch international renommierte Wissenschaftler, die ihren Forschungsschwerpunkt in diesem Themengebiet haben, zu Wort kommen können.“
Für die FDP ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger bei diesem Prozess mitgenommen werden. Es müsse deutlich gemacht werden, dass den Ängsten und Befürchtungen der Menschen in unserer Stadt ernsthaft nachgegangen werde, so Sitte weiter.
Die FDP-Stadtratsfraktion hat für die nächste Ratssitzung einen Antrag gestellt, in dem die Verwaltung aufgefordert wird eine Anhörung zur Feinstaubentwicklung zu initiieren.
13.03.2008